
Beratung | Eingriff | Nachsorge | Risiken | Schmerzen | Auszeit
Bei dem Beratungsgespräch mit Untersuchung ( Dauer ca. 45 Minuten) wird zunächst die Anamnese (Krankengeschichte) erhoben, um auszuschließen, daß gesundheitliche Risiken vorliegen. Die Methoden der Bauchstraffung sowie die Risiken und Komplikationsmöglichkeiten werden erklärt. Liegt eine ausgeprägte „Schürzen“bildung mit Erschlaffung der gesamten Bauchhaut vor, so ist i.d.R. eine komplette Bauchstraffung mit Neueinpflanzung des Nabels angezeigt. Häufig kommt man aber auch mit einer Kombination von Fettabsaugung und Ministraffung aus. Dieses ist abhängig vom individuellen Befund und von Ihrem persönlichen Wunsch. Anhand von Bildern demonstriert Frau Dr. Czech, welcher Eingriff bei Ihnen am erfolgversprechendsten ist. Wichtig ist, daß Sie vor der Operation eine realistische Erwartungshaltung haben.
Abhängig von evtl. Voroperationen kann vor der Operation eine Ultraschall-Untersuchung sinnvoll sein. Etwaige Probleme mit der Verdauung sollten abgeklärt sein.

Vor der Operation wird die spätere Narbe im Stehen angezeichnet. Frau Dr. Czech führt diesen Eingriff in Tumeszenztechnik durch. Hierbei wird zunächst eine spezielle Flüssigkeit in das Gewebe eingespritzt, so dass feine Blutgefäße, die unter der Haut verlaufen, komprimiert werden. Durch die Tumeszenz wird der Blutverlust minimiert. Meist wird zunächst Fettgewebe abgesaugt, um so eine bessere Formung z.B. auch der Taille zu ermöglichen. Über einen Schnitt im Unterbauch, ähnlich wie beim Kaiserschnitt, wird dann die Haut von der darunter liegenden Muskulatur gelöst und bei geplanter Neueinpflanzung des Nabels wird dieser isoliert. Wenn gleichzeitig mit der Haut auch die Muskelhüllen (Faszien) mitgestrafft werden sollen, wird dieses als nächster Schritt durchgeführt. Frau Dr. Czech kann dann erkennen, wie viel Haut entfernt werden muß, um den Bauch straff werden zu lassen, das überschüssige Gewebe wird reseziert und die Haut vernäht. Abschließend wird der Nabel in seiner neuen Position eingesetzt.
Seit einigen Jahren wendet Fr. Dr. Czech die sogen. „French Technique“ an. Hierbei wird durch spezielle Nähte die Wundfläche verkleinert, um der unerwünschten Ansammlung von Wundflüssigkeit (Serom) vorzubeugen. Die Rekonvalszenzphase wird dadurch verkürzt.
Der stationäre Aufenthalt beträgt 1- 3 Nächte. Bei einer alleinigen Liposuktion kann der Eingriff je nach Ausmaß auch ambulant durchgeführt werden. Fäden müssen meist nicht entfernt werden, wenn auflösbares Nahtmaterial verwendet wird. Die Nachsorge zieht sich über die Dauer eines Jahres hin, da die biologische Wundheilung immer ein Jahr dauert, unabhängig von der Größe des Eingriffes. Für die Dauer von 1-2 Monaten wird ein spezielles Mieder getragen, welches Sie bereits nach dem Eingriff angelegt bekommen.
Die Bauchstraffung stellt bei uns einen Routineeingriff dar. Dennoch gibt es bei jeder Operation Risiken und Komplikationsmöglichkeiten wie Nachblutung, Wundheilungsstörung, Thrombose und Embolie, so daß vor der Operation u. a. Blutuntersuchungen erforderlich sind.
Als extrem seltene Komplikation bei der Bauchstraffung müssen Durchblutungsstörungen des Nabels bis hin zum Nabel-Verlust genannt werden.
Während der ersten 2-3 Tage sind bei den meisten Patienten Schmerzmittel erforderlich, die Sie von uns bekommen. Insgesamt sind aber die Schmerzen in Anbetracht des Eingriffes erstaunlich gering.
Für die ersten 2-3 Wochen nach dem Eingriff sollte man sich eine Schonung gönnen. Eine zu frühe Wiederaufnahme von körperlicher Tätigkeit kann den Heilverlauf stören.
Auf sportliche Aktivitäten und schweres körperliches Arbeiten sollte für die Dauer von 2-3 Monaten verzichtet werden. Je geringer das Ausmaß der Straffung ist umso kürzer ist auch die Auszeit. Bei einer alleinigen Fettabsaugung des Bauches reichen i.d.R. einige Tage Schonung aus.
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