Beratung | Eingriff | Nachsorge | Risiken | Schmerzen | Auszeit
Bei dem Beratungsgespräch mit Untersuchung (Dauer: ca. 45 Minuten) wird zunächst die Anamnese (Krankengeschichte) erhoben, um auszuschließen, dass gesundheitliche Risiken vorliegen. Die Methoden der Fettabsaugung sowie die Risiken und Komplikationsmöglichkeiten werden erklärt. Außerdem wird umfangreiches Bildmaterial mit Vorher- Nachher-Bildern demonstriert, so dass man einen genauen Einblick bekommt, was man von einer Liposuktion erwarten kann - und auch, was man nicht erwarten kann. Wichtig ist, dass die Patienten vor der Operation eine realistische Einstellung in ihrer Erwartungshaltung haben.
Auch eine Fettabsaugung gehört trotz der nur winzigen Inzisionen, die benötigt werden, um die Absaugkanülen einzuführen, in einen sterilen OP. Frau Dr. Czech führt die Liposuktion seit 1996 in der sogenannten nassen Technik durch. Hierbei wird zunächst eine Salzlösung, die mit weiteren Medikamenten versetzt ist, in das abzusaugende Fettgewebe infiltriert. Diese Einspritzung führt zu einer Druckerhöhung im Gewebe und damit zu einer Kompression der feinen Blutgefäße, so dass man heute bis zu 5 - 6 Liter Fett in einer Sitzung absaugen kann. Die Menge des maximalen Absaugvolumens ist auch abhängig vom Allgemeinzustand des Patienten.
Nach einer gewissen Wartezeit wird dann das Fettgewebe mit feinen Kanülen entfernt. Frau Dr. Czech verwendet hierzu ein spezielles, in den USA entwickeltes Gerät, mit dem die sogenannte PAL (= Power assisted Liposuction), auch Vibrationsmethode genannt, möglich ist. Dieses computerunterstützte Gerät führt dazu, dass die Kanüle in einem definierten Ausmaß oszilliert, d. h. hin und her bewegt wird. Diese ist viel schonender für das Gewebe; die Bewegung, die der Operateur bei der PAL ausführt, ist nicht zu vergleichen mit der konventionellen Kanülenanwendung, bei der die Armkraft des Operateurs zu einem Vordringen der Kanüle in das Fettgewebe führt. Bei der PAL gleicht die Bewegung eher einem Streichen wie bei Violoncello.
Nach der Operation wird sofort das Kompressionsmieder angelegt, um die normale Schwellung, die nach jeder Operation auftritt, im Rahmen zu halten.
Ob der Eingriff ambulant durchgeführt wird oder ob eine Übernachtung erforderlich ist, hängt vom Ausmaß der Absaugung und der Entfernung vom Wohnort der Patienten ab.
Alle Patienten werden am Tag nach der Operation von Frau Dr. Czech nachuntersucht. Die Fäden, mit denen die kleinen Einstichincisionen für die Kanülen verschlossen werden, werden nach ca. 1 woche entfernt. Das Kompressionsmieder muss für die Dauer von 4 Wochen 24 Stunden am Tag getragen werden. Natürlich kann es zum Waschen kurzfristig z. B. durch eine Gymnastikhose oder einen Badeanzug, je nach abgesaugter Region, ersetzt werden.
Während dieser 4 Wochen sollte man keinen Sport treiben, da ja die Haut sich gut wieder auf der darunter liegenden Muskulatur anlegen soll.
Risiken sind zum Einen die allgemeinen Operationsrisiken. Zum Anderen kann trotz großer Erfahrung und schonender OP-Technik eine Wellen- und Dellenbildung nicht ausgeschlossen werden. Nicht weil Wellen und Dellen gesaugt werden, sondern weil man trotz aller Erfahrung nie zu 100 % vorhersagen kann, wie sich die Haut nach dem Eingriff verhält. Die Liposuktion funktioniert nur dann, wenn die Elastizitätsreserve der Haut ausreicht, so dass sich die Haut über die Zeit zurückdehnen kann. Diese Rückdehnung dauert mehrere Wochen. Sollte während der Beratung und Untersuchung vor der Operation festgestellt werden, dass sich Ihre Haut nicht für eine Liposuktion eignet, so wird Frau Dr. Czech Ihnen dies erklären und auch über alternative Operationstechniken - wie z. B. eine Kombination von Absaugung und Hautstraffung - mit Ihnen sprechen. Fast immer muss man mit blauen Flecken, sogenannten Hämatomen rechnen, die nach zwei bis drei Wochen vom Körper abgebaut werden.
Abhängig vom Ausmaß der Absaugung treten in den ersten Tagen Schmerzen auf, die mit einem sehr starken Muskelkater vergleichbar sind und mit Schmerzmitteln behandelt werden können.
In der Regel benötigt man eine Woche, in der man sich zuhause schonen sollte. Auch wenn bei nicht schmerzempfindlichen Patienten diese Zeit nicht erforderlich wäre, so benötigt das Gewebe dennoch die Ruhe. Bei kleineren Absaugungen reichen auch gelegentlich drei bis vier Tage Urlaub aus. Auch die Dauer der "Auszeit" wird während des Beratungsgespräches besprochen.
Sie wünschen weitere Informationen? Dann rufen Sie uns an unter 0531 - 707 4040 oder nehmen Sie online Kontakt mit uns auf! |